Sitzungsbericht · Test

Ratssitzung Nottuln am 13. Oktober 2026

Ergebnisse, namentliche Abstimmungen und Wortmeldungen aus dem öffentlichen Teil, erstellt aus dem Livestream der Gemeinde. Ein Test.

· Aktualisiert · ca. 21 Min. Lesezeit
Illustration: Sitzungssaal am Abend mit Tischen in U-Form, Tischmikrofonen, Leinwand und einer Kamera auf dem Stativ

Ein Test, kein Protokoll

Dieser Bericht ist ein Test und dient der Demonstration. Er zeigt, was sich aus dem öffentlichen Livestream einer Ratssitzung mit frei verfügbaren Werkzeugen machen lässt. Er ist kein amtliches Protokoll.

Fehler sind nicht ausgeschlossen: Spracherkennung verhört sich bei Namen und Fachbegriffen, und wer gerade spricht, ist im Stream nicht immer eindeutig. Ich habe den Bericht gegen die Aufnahme geprüft, aber ein solches System ist nicht von Anfang an perfekt. Es wird mit jeder Rückmeldung besser. Wenn Ihnen etwas auffällt, nutzen Sie bitte die Hinweis-Knöpfe auf dieser Seite.

Maßgeblich ist die offizielle [Niederschrift der Gemeinde](https://www.nottuln.de/sessionnet/sessionnetbi/getfile.php?id=70559&type=do), veröffentlicht am 20.10.2026. Die Abstimmungsergebnisse in diesem Bericht stimmen mit ihr überein. Die Niederschrift nennt keine Namen, und die Abstimmung über den ursprünglichen Entsiegelungsantrag der Grünen (TOP 8.4) führt sie nicht auf.

Sitzungsort: RNG-Forum. Sitzungsbeginn 18:30 Uhr mit einem rund 30-minütigen nichtöffentlichen Teil. Öffentlicher Teil und Livestream ab etwa 19 Uhr, die Aufnahme lief ab 19:03 Uhr. Tagesordnung und Vorlagen: Ratsinformationssystem der Gemeinde Nottuln.

Der öffentliche Teil endete gegen 20:49 Uhr. Dieser Bericht ist am 13.10.2026 um 21:25 Uhr erschienen, am selben Abend. Zum Vergleich: Niederschriften erschienen seit Juni 2026 nach meinem täglichen Abgleich 2 bis 15 Tage nach der Sitzung (Dokumentation). Die Niederschrift dieser Sitzung stand nach meinem Abgleich am 20.10.2026 in SessionNet, sieben Tage nach der Sitzung.

Kurz gesagt

  • 35 Abstimmungen im öffentlichen Teil, 19 davon ohne Gegenstimme oder Enthaltung. Abgelehnt wurden der Agri-PV-Aufstellungsbeschluss und der ursprüngliche Entsiegelungsantrag der Grünen.
  • Der Aufstellungsbeschluss für die Agri-PV-Anlage Hastehausen wurde abgelehnt: 8 Ja (Grüne, Gero Schwan/CDU, Dr. Martin Geuking/FDP), 22 Nein, 1 Enthaltung (Bürgermeister).
  • Die Platanen vor dem Martini sollen erhalten bleiben: Mit 19 zu 12 Stimmen beauftragte der Rat die Verwaltung, zu prüfen, welche Wurzeln entfernt werden müssen, Wurzelbrücken der Firma Humberg einzubauen und eine neue Oberfläche herzustellen. Die CDU wollte dem Erhalt ebenfalls eine Chance geben, aber zuerst eine Kostenberechnung im Umweltausschuss sehen; 12 ihrer 14 anwesenden Mitglieder stimmten gegen die sofortige Umsetzung.
  • Die beiden Bürgeranregungen zur Einwohnerfragestunde (TOP 2.1) und zur Aufzeichnung von Sitzungen (TOP 2.2) gehen einstimmig in den Haupt- und Finanzausschuss, ebenso der 1. Nachtragshaushalt 2026.
  • Jahresabschluss 2025: Der Bürgermeister wurde entlastet. Laut Vorlage bleiben nach Entnahme des Fehlbetrags von 3.979.559,85 € noch 297.668,58 € in der Ausgleichsrücklage.
  • Gewerbegebiet Beisenbusch III ist beschlossen (31:0), die Vergabekriterien auch. Das Windenergie-Beschleunigungsgebiet (97. FNP-Änderung) geht in die Offenlage (25:5:1).
35Abstimmungen
19ohne Gegenstimme
16mit Nein oder Enthaltung

Alle Ergebnisse auf einen Blick

TOPThemaJa:Nein:Enth.Ergebnis
1Mitteilungen-ohne Abstimmung
GOZur Tagesordnung: TOP 8.2 und 8.3 (Poller) gemeinsam beraten29:0:0angenommen, ohne Gegenstimme
2.1Bürgeranregung zur Änderung des § 18 der Geschäftsordnung (Einwohnerfragestunde)30:0:0verwiesen, einstimmig
2.2Bürgeranregung: Rats- und Ausschusssitzungen (Aufzeichnung, Protokolle)30:0:0verwiesen, einstimmig
2.3Änderung stellv. Vorsitz Ausschuss Kultur, Sport und Ehrenamt30:0:0angenommen, einstimmig
3.1Vergabekriterien für Gewerbegrundstücke im Gewerbegebiet „Beisenbusch III“29:1:0angenommen, mehrheitlich
3.2Änderung der Vereinbarung „Zentrale Vergabestelle“ mit dem Kreis Coesfeld30:0:0angenommen, einstimmig
3.3Änderung des Stellenplans30:0:0angenommen, einstimmig
3.4Gebühren für Brandverhütungsschauen30:0:0angenommen, einstimmig
4.1Beteiligungsbericht 202531:0:0angenommen, einstimmig
4.2Prüfung des Jahresabschlusses 2025, Entlastung des Bürgermeisters30:0:0angenommen, ohne Gegenstimme
5.1Volkshochschule (VHS): neue öffentlich-rechtliche Vereinbarung31:0:0angenommen, einstimmig
6.17. Änderung Bebauungsplan Nr. 36 „Westlich der Dülmener Straße“ (Satzungsbeschluss)18:11:2angenommen, mehrheitlich
6.27. Änderung Bebauungsplan Nr. 68 „Stiftsgärten“ (Satzungsbeschluss)31:0:0angenommen, einstimmig
6.3Bau-Turbo (§ 36a BauGB): Bauvorhaben Eckelskamp 2731:0:0angenommen, einstimmig
6.44. Änderung Bebauungsplan Nr. 55 (Schul-, Sport- und Erholungszentrum): Berichtigung des Flächennutzungsplans22:9:0angenommen, mehrheitlich
6.5Handlungskonzept Siedlungsentwicklung 203528:3:0angenommen, mehrheitlich
6.6Agri-PV-Anlage Hastehausen: Aufstellungsbeschluss (FNP-Änderung, vorhabenbezogener B-Plan Nr. 175)8:22:1abgelehnt, mehrheitlich
6.7Widmung der Straßen im Baugebiet Niederstockumer Weg (Elie-Wiesel-Weg, Margot-Friedländer-Weg, Anne-Frank-Weg, Primo-Levi-Weg)31:0:0angenommen, einstimmig
6.85. Änderung Bebauungsplan Nr. 80 „Am Hangenfeld“ (Satzungsbeschluss)22:8:1angenommen, mehrheitlich
6.997. Änderung des Flächennutzungsplans „Sondergebiet Wind / Beschleunigungsgebiet für Windenergie an Land“ (Offenlagebeschluss)25:5:1angenommen, mehrheitlich
6.10Gewerbegebiet „Beisenbusch III“: 91. FNP-Änderung und Bebauungsplan Nr. 168 (Feststellungs- und Satzungsbeschluss)31:0:0angenommen, einstimmig
6.11Baugebiet „Heitbrink II“ (Appelhülsen): 92. FNP-Änderung und Bebauungsplan Nr. 158 (Offenlagebeschluss)31:0:0angenommen, einstimmig
6.12Rahmenplanung „Gewerbe und Industrie an der B 525“31:0:0angenommen, einstimmig
7.1Bürgeranregung: Zuschuss für die Dorfgemeinschaft Darup zur Bundespreisverleihung „Unser Dorf hat Zukunft“31:0:0angenommen, einstimmig
7.2Bürgeranregung: Offizielle Zusatzbezeichnung „Golddorf“ für Darup30:0:1angenommen, mehrheitlich
7.3Kulturförderung und Brauchtumspflege (Projektförderung)31:0:0angenommen, einstimmig
8.1Bürgerantrag: Fällung einer Platane (vor dem Restaurant Martini)19:12:0angenommen, mehrheitlich
8.2Poller: Antrag der Grünen (Weg Buckenkamp/Hagenstraße), gemeinsam beraten mit 8.328:1:1angenommen, mehrheitlich
8.3Poller: Eilantrag der FDP (Eschkamp/Pfarrer-Wesselinck-Straße, Schapdetten)28:1:1angenommen, mehrheitlich
8.4Entsiegelung gemeindeeigener Flächen (Antrag der Grünen): ursprünglicher Antrag12:18:0abgelehnt, mehrheitlich
8.4bEntsiegelung: geänderter Beschlussvorschlag22:4:4angenommen, mehrheitlich
8.5Beitritt zum Regionalpakt Hochwasserschutz Emscher-Lippe30:1:0angenommen, mehrheitlich
8.6Bürgerförderung: Restmittel „Balkonkraftwerke“ für Mobilität30:1:0angenommen, mehrheitlich
8.7Hochwasserschutz in Appelhülsen durch Stever-Renaturierung (Umsetzungsbeschluss)29:1:0angenommen, mehrheitlich
9Einbringung des 1. Nachtragshaushalts 202630:0:0verwiesen, ohne Gegenstimme
10Verschiedenes-ohne Abstimmung

Die Tagesordnung im Einzelnen

TOP 1

Mitteilungen

Mitteilungen aus der Verwaltung und eine Liste neu eingegangener Anträge.

  1. 19:03

    Dominik BomholtKämmerer (Funktion laut Ratsvorlage)

    Die Beteiligungsvereinbarung für den Bürgerwindpark Gladbeck ist unterzeichnet. Für Nottulner Bürgerinnen und Bürger sind Nachrangdarlehen und später Genossenschaftsanteile vorgesehen. Der Projektierer will voraussichtlich Ende November mit der Ausgabe der Nachrangdarlehen starten: Volumen 300.000 €, Beträge von 500 bis 25.000 €, Verzinsung 5,5 % über 10 Jahre. Über die Verwendung der vereinbarten Direktzahlung soll der Haupt- und Finanzausschuss entscheiden.

  2. 19:05

    Stefan KohausDezernent (Funktion laut WN 01.10.2026, S. 15)

    Zu TOP 3.1 liegt eine aktualisierte Fassung des Beschlussvorschlags als Tischvorlage aus, inhaltlich gleich mit dem Protokoll des Haupt- und Finanzausschusses. Im nichtöffentlichen Teil ging es um die Genehmigung einer Dringlichkeitsentscheidung: Angepasst wurden die Modalitäten eines Darlehens, das die Gemeindeverwaltung der Wohnungsbaugenossenschaft Lerchenhorst eG gewährt hatte. Als Vertragsangelegenheit musste das nichtöffentlich beraten werden.

  3. 19:06

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Bericht von der Immobilienmesse Expo Real in München: viele Kontakte, ein Interessent für mehrere tausend Quadratmeter Gewerbefläche mit 80 bis 100 Arbeitsplätzen, außerdem Interesse von Investoren am Baugebiet Niederstockumer Weg. Neu eingegangen sind unter anderem zwei Anträge der UBG (Compliance und Vergabe, Radwege), ein Antrag aus der Nachbarschaft Olympiastraße (Spielplatz), ein Antrag des Eigentümers des Sportparks auf Änderung des Bebauungsplans und kurz vor der Sitzung mehrere Anträge der CDU, unter anderem zur Umbesetzung von Ausschüssen.

GO

Zur Tagesordnung: TOP 8.2 und 8.3 (Poller) gemeinsam beraten

29:0:0

Abstimmung 19:10 Uhr

Der Bürgermeister schlug vor, die beiden Poller-Punkte 8.2 und 8.3 wieder gemeinsam zu beraten.

29 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, ohne Gegenstimme (29 von 30 Anwesenden abgestimmt)

Keine StimmeHerbert van Stein (UBG)

Die Stimme von Herbert van Stein (UBG) wurde von der Abstimmungsanlage nicht erfasst. Der Bürgermeister merkte an, dass sich am Ergebnis auch mit einer Nein-Stimme nichts geändert hätte, und nahm es mit Humor: Technische Hänger gebe es mal bei der CDU, mal bei der SPD oder den Grünen, heute eben bei der UBG, „das ist auch eine Form von Gerechtigkeit“.

TOP 2.1

Bürgeranregung zur Änderung des § 18 der Geschäftsordnung (Einwohnerfragestunde)

30:0:0

Vorlage 122/2026 · Abstimmung 19:12 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Bürgeranregung wird zur Beratung in den zuständigen Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

  1. 19:10

    Dr. Andrea Quadt-HallmannCDU

    Kommunalpolitik lebt vom direkten Austausch mit den Menschen Anliegen, Anregungen und Kritik der Bürgerinnen und Bürger seien wichtig. Die CDU unterstütze eine ausführliche Beratung im HFA.

  2. 19:11

    Wolfgang DanzigerSPD

    Die SPD schließt sich an und hatte sich dazu bereits in der Presse geäußert.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

verwiesen, einstimmig (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

TOP 2.2

Bürgeranregung: Rats- und Ausschusssitzungen (Aufzeichnung, Protokolle)

30:0:0

Vorlage 138/2026 · Abstimmung 19:14 Uhr

Diese Anregung stammt von mir, dem Verfasser dieses Berichts.

Beschlussvorschlag

Die Bürgeranregung wird zur Beratung in den nächsten Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

  1. 19:13

    Manfred GausebeckSPD

    Tonmitschnitte und die weiteren Punkte gehörten eng zusammen. So könne man Ausschüsse später nachverfolgen, und Interessierte, die gerade nicht konnten, könnten sich einzelne Punkte nachträglich ansehen. Die SPD befürworte beides.

  2. 19:13

    Dr. Andrea Quadt-HallmannCDU

    Wir möchten Leon Machens auch ganz besonders herzlich danken für den Input. Er ist ja jemand, der das wirklich alles immer super aufbereitet im Internet Die CDU möchte das Thema im HFA beraten.

  3. 19:13

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Im HFA lägen dann auch die Zahlen vor, welche Kosten anfallen und wie es umgesetzt werden könnte.

  4. 19:13

    Wolfgang DanzigerSPD

    Frage, ob die Anregung nach der Beratung zur Entscheidung zurück in den Rat kommt. Antwort: ja. Nur Kenntnisnahmen gehen nicht automatisch in den Rat.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

verwiesen, einstimmig (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

TOP 2.3

Änderung stellv. Vorsitz Ausschuss Kultur, Sport und Ehrenamt

30:0:0

Vorlage 137/2026 · Abstimmung 19:14 Uhr

Beschlussvorschlag

Jennifer Mariß (UBG) wird stellvertretende Ausschussvorsitzende des Ausschusses Kultur, Sport und Ehrenamt.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

TOP 3.1

Vergabekriterien für Gewerbegrundstücke im Gewerbegebiet „Beisenbusch III“

29:1:0

Vorlage 128/2026 · Abstimmung 19:16 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wendet nachvollziehbare und transparente Vergabekriterien (Anlage 1) für die gemeindlichen Gewerbegrundstücke an. Die konkrete Vergabe erfolgt nach rechtlicher Prüfung im Einzelfall.

Beschlossen in der Fassung der Tischvorlage. Der Bürgermeister sprach von einem Kompromiss, der auch Bewerberinnen und Bewerber aus Nottuln, Appelhülsen, Schapdetten und Darup berücksichtige.

29 Ja · 1 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

NeinSebastian Schulz (CDU)

TOP 3.2

Änderung der Vereinbarung „Zentrale Vergabestelle“ mit dem Kreis Coesfeld

30:0:0

Vorlage 129/2026 · Abstimmung 19:16 Uhr

Beschlussvorschlag

Die 1. Änderung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Zentrale Vergabestelle wird beschlossen.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

TOP 3.3

Änderung des Stellenplans

30:0:0

Vorlage 130/2026 · Abstimmung 19:17 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Stellen „Fachbereichsleitung Sicherheit und Ordnung“ und „Ordnungswesen, Straßenverkehrswesen, Wahlen“ werden zu einer Stelle (A 12) zusammengeführt.

Nach der Abstimmung bedankte sich der Bürgermeister für das Vertrauen, damit werde eine Stelle eingespart.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

TOP 3.4

Gebühren für Brandverhütungsschauen

30:0:0

Vorlage 101/2026 · Abstimmung 19:18 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Satzung über die Erhebung von Gebühren für Brandverhütungsschauen wird beschlossen.

Laut Bürgermeister ein Kompromiss: Die Wirtschaftlichkeit soll später erneut betrachtet werden, die Unternehmen sollen jetzt nicht mit einem großen Sprung überfordert werden.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (30 von 30 Anwesenden abgestimmt)

TOP 4.1

Beteiligungsbericht 2025

31:0:0

Vorlage 135/2026 · Abstimmung 19:20 Uhr

Beschlussvorschlag

Der Beteiligungsbericht 2025 wird gemäß § 117 GO NRW beschlossen.

  1. 19:18

    Wolfgang DanzigerSPD

    Auf Seite 37 seien zwei Bürgschaften für die Lerchenhorst eG aufgeführt. Nach seiner Recherche gebe es drei, beschlossen am 08.07. (Größenordnung 694.000).

  2. 19:19

    Dominik BomholtKämmerer

    Er sei nicht sicher, ob es sich um eine inzwischen zurückgeführte Zwischenfinanzierung handle, und sehe nach. Falls nötig, wird der Bericht ergänzt.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

Ab hier 31 Anwesende: Marco Upmann (CDU) kam hinzu.

TOP 4.2

Prüfung des Jahresabschlusses 2025, Entlastung des Bürgermeisters

30:0:0

Vorlage 136/2026 · Abstimmung 19:23 Uhr

Beschlussvorschlag

Der Jahresabschluss 2025 wird festgestellt, dem Bürgermeister wird Entlastung erteilt. Der Jahresfehlbetrag von 3.979.559,85 € wird der Ausgleichsrücklage entnommen (neuer Stand: 297.668,58 €).

Hartmut Rulle (CDU) leitete diesen Punkt, weil es um die Entlastung des Bürgermeisters ging.

  1. 19:20

    Dr. Martin GeukingVorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, FDP (laut Gremienliste)

    Die Prüfungsgesellschaft habe keine Auffälligkeiten festgestellt. Es gebe einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk und eine einstimmige Empfehlung des Ausschusses, den Bürgermeister zu entlasten. Wermutstropfen sei das Ergebnis: Von der Ausgleichsrücklage sei so gut wie nichts mehr da. Das sei eine Aufforderung an alle, die Finanzen im Auge zu behalten.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, ohne Gegenstimme (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

Keine StimmeDr. Dietmar Thönnes (Bürgermeister, stimmt bei seiner eigenen Entlastung nicht mit)

TOP 5.1

Volkshochschule (VHS): neue öffentlich-rechtliche Vereinbarung

31:0:0

Vorlage 098/2026 · Abstimmung 19:24 Uhr

Beschlussvorschlag

Die neue Vereinbarung zur gemeinsamen Weiterbildung (VHS) gilt ab 01.01.2027 und ersetzt die Vereinbarung von 1976. Stimmt eine Kommune nicht zu, kann der Kreis Coesfeld an ihre Stelle treten.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 6.1

7. Änderung Bebauungsplan Nr. 36 „Westlich der Dülmener Straße“ (Satzungsbeschluss)

18:11:2

Vorlage 040/2026/2 · Abstimmung 19:26 Uhr

Beschlussvorschlag

Abwägung der Stellungnahmen und Satzungsbeschluss der 7. Änderung nach § 10 BauGB.

Laut Bürgermeister geht es um das Gelände der evangelischen Kirchengemeinde.

  1. 19:25

    Wolfgang DanzigerSPD

    Die SPD habe in den Beratungen immer vorgetragen, dass ihr die städtebauliche Begründung nicht ausreiche, und lehne deshalb ab.

18 Ja · 11 Nein · 2 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinMarco Upmann (CDU)Richard Dammann (Grüne)Sandra Johann (Grüne)Wolfgang Danziger (SPD)Manfred Gausebeck (SPD)Stefanie Averwald (SPD)Wilhelm Beckmann (SPD)Kerstin Brabetz-Quante (SPD)Herbert van Stein (UBG)Thomas Höcker (UBG)Jennifer Mariß (UBG)

EnthaltungDr. Andrea Quadt-Hallmann (CDU)Lara Reiß (Grüne)

TOP 6.2

7. Änderung Bebauungsplan Nr. 68 „Stiftsgärten“ (Satzungsbeschluss)

31:0:0

Vorlage 081/2026/1 · Abstimmung 19:27 Uhr

Beschlussvorschlag

Abwägung und Satzungsbeschluss im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB.

Laut Bürgermeister das Gelände der alten DRK-Kita.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 6.3

Bau-Turbo (§ 36a BauGB): Bauvorhaben Eckelskamp 27

31:0:0

Vorlage 102/2026 · Abstimmung 19:27 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Zustimmung zur beantragten Baugrenzenüberschreitung wird versagt.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

Angenommen heißt hier: Die Zustimmung zum Bauvorhaben wird versagt.

TOP 6.4

4. Änderung Bebauungsplan Nr. 55 (Schul-, Sport- und Erholungszentrum): Berichtigung des Flächennutzungsplans

22:9:0

Vorlage 105/2025/3 · Abstimmung 19:28 Uhr

Beschlussvorschlag

Der Flächennutzungsplan wird im Geltungsbereich der 4. Änderung im Wege der Berichtigung (§ 13a Abs. 2 Nr. 2 BauGB) angepasst.

Laut Bürgermeister geht es eigentlich um den Wohnmobilstellplatz.

22 Ja · 9 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinSebastian Schulz (CDU)Wolfgang Danziger (SPD)Manfred Gausebeck (SPD)Stefanie Averwald (SPD)Wilhelm Beckmann (SPD)Kerstin Brabetz-Quante (SPD)Herbert van Stein (UBG)Thomas Höcker (UBG)Jennifer Mariß (UBG)

TOP 6.5

Handlungskonzept Siedlungsentwicklung 2035

28:3:0

Vorlage 110/2026/1 · Abstimmung 19:36 Uhr

Beschlussvorschlag

Das „Handlungskonzept Siedlungsentwicklung 2035“ wird beschlossen.

  1. 19:29

    Marco UpmannCDU

    Anders als im Ausschuss für Planen und Bauen werde die CDU nach eingehender Beratung mehrheitlich zustimmen. Ihm persönlich sei für die kleinen Ortsteile zu wenig enthalten: Für Schapdetten seien 34 Wohneinheiten genannt, aber alle als Wohnungen auf dem Gelände der alten Schule. Es fehlten Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser. Er werde das Konzept ablehnen.

  2. 19:30

    Sebastian SchulzCDU

    Für Darup: Der Ort bleibe regionalplanerisch Freiraum und kein Allgemeiner Siedlungsbereich (ASB), dürfe also weiter nur Eigenentwicklung betreiben, Potenzialflächen gebe es nicht. Größere Baugebiete ließen sich wegen der Topografie kaum finanzieren, auch beim Baugebiet Wullaweg drohe das. Er wünsche sich Unterstützung, wenn die CDU erneut beantragt, Darup als ASB auszuweisen.

  3. 19:31

    Dr. Martin GeukingFDP

    Dank an die Verwaltung für Änderungen nach der Ausschusssitzung, eine klare Verbesserung für Schapdetten. Er hätte es sich konkreter gewünscht: Schapdetten brauche seit Jahrzehnten ein kleineres Baugebiet (10 bis 15 Bauplätze). Er bat die Verwaltung um eine mündliche Aussage, ob sie das weiter als Aufgabe sieht.

  4. 19:33

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Für Schapdetten sei man mit den Eigentümern einer Fläche für Ein- und Zweifamilienhäuser grundsätzlich einig, es sei noch Juristisches zu regeln. Am Wullaweg in Darup habe ein Entwickler einen Antrag auf Aufstellungsbeschluss gestellt. Weitere Entwicklung in Darup sei wegen der Umgehungsstraße und des Landschaftsschutzgebiets schwierig.

28 Ja · 3 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinMarco Upmann (CDU)Christina Schulze Bisping (CDU)Sebastian Schulz (CDU)

TOP 6.6

Agri-PV-Anlage Hastehausen: Aufstellungsbeschluss (FNP-Änderung, vorhabenbezogener B-Plan Nr. 175)

8:22:1

Vorlage 118/2026 · Abstimmung 19:46 Uhr

Beschlussvorschlag

Ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans und zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 175 „Agri-PV-Anlage Hastehausen“ wird eingeleitet, Ziel ist eine Agri-Photovoltaik-Anlage unter Beibehaltung der landwirtschaftlichen Nutzung.

Der Bürgermeister stellte vorab klar, dass die Fläche nicht aus der landwirtschaftlichen Nutzung gehe: Mindestens 80 Prozent sollen weiter landwirtschaftlich genutzt werden.

  1. 19:36

    Dr. Andrea Quadt-HallmannCDU

    Für die CDU stehe bei der Landwirtschaft die Lebensmittelproduktion im Vordergrund. Agri-PV lehne man nicht generell ab, wünsche sie sich aber auf Grenzstandorten, vorbelasteten Flächen oder hofnah für den Eigenverbrauch. Die Flächen in Hastehausen gehörten zu den besten im Gemeindegebiet. Sie befürchte einen Präzedenzfall mit steigenden Pachtpreisen; Mais vertrage die Beschattung nicht. Die CDU stimme dagegen.

  2. 19:39

    Helmut WalterFDP

    Er schließe sich an. Hofnah seien rund 2,5 Hektar genehmigungsfrei möglich, das hier gehe weit darüber hinaus, und es gebe Potenzialflächen an der Autobahn. Er lehne erst einmal ab.

  3. 19:39

    Manfred GausebeckSPD

    Bei Obst- und Beerenanbau funktioniere Agri-PV gut, bei rund drei Metern Höhe komme aber kein heutiger Mähdrescher darunter. Er warnte vor einem Präzedenzfall und einer „Verspiegelung“ der Landschaft. Mit Blick auf das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, gebe es im Gemeindegebiet vielleicht noch eine Fläche für ein weiteres Windrad; das schaffe mehr als eine solche Fläche. Die SPD lehne ab.

  4. 19:42

    Herbert van SteinUBG

    Auch die UBG sehe einen Präzedenzfall und stimme nicht zu. Er wünsche sich wie in Billerbeck einen Plan möglicher Flächen, etwa Brachflächen. Agri-PV auf Ackerflächen sehe die UBG nicht.

  5. 19:42

    Dr. Martin GeukingFDP

    Es gehe heute nur darum, ob weiter geplant werden darf. Er finde die Doppelnutzung interessant und sei dafür, das Verfahren weiterzuführen: Man brauche landwirtschaftliche Produkte und Energie.

  6. 19:43

    Paul BergmannGrüne

    Die Landwirte hätten es mit Klimawandel, hohen Kosten und niedrigen Preisen schwer. Zwischen zwei Modulreihen bleibe ein breiter Streifen zum Ackern. Ein Hektar Freiflächen-PV bringe laut ihm den siebenfachen Ertrag eines Hektars Mais für die Biogasanlage. Die Grünen befürworteten die Anlage.

  7. 19:45

    Christina Schulze BispingCDU

    Zum Begriff Doppelnutzung: Auf 1,25 Hektar der 25 Hektar finde keine landwirtschaftliche Nutzung statt, das sei de facto keine Doppelnutzung.

8 Ja · 22 Nein · 1 Enth.

abgelehnt, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

JaDr. Susanne Diekmann (Grüne)Richard Dammann (Grüne)Lara Reiß (Grüne)Paul Bergmann (Grüne)Sandra Johann (Grüne)Sven Schräder (Grüne)Gero Schwan (CDU)Dr. Martin Geuking (FDP)

EnthaltungDr. Dietmar Thönnes (Bürgermeister)

Nein stimmten die übrigen CDU-Mitglieder, SPD, UBG und Helmut Walter (FDP).

TOP 6.7

Widmung der Straßen im Baugebiet Niederstockumer Weg (Elie-Wiesel-Weg, Margot-Friedländer-Weg, Anne-Frank-Weg, Primo-Levi-Weg)

31:0:0

Vorlage 121/2026 · Abstimmung 19:48 Uhr

Beschlussvorschlag

Die vier Straßen werden gewidmet und als Gemeindestraßen eingestuft.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 6.8

5. Änderung Bebauungsplan Nr. 80 „Am Hangenfeld“ (Satzungsbeschluss)

22:8:1

Vorlage 137/2023/2 · Abstimmung 19:50 Uhr

Beschlussvorschlag

Abwägung und Satzungsbeschluss der 5. Änderung nach § 10 BauGB.

Laut Bürgermeister geht es um das Wohnen 50+.

  1. 19:48

    Wolfgang DanzigerSPD

    Die SPD sei dagegen, weil auf dem heutigen Spielplatz gebaut werden solle und der Spielplatz deutlich kleiner werde, während in der Nähe Mehrfamilienhäuser für Familien entstünden.

22 Ja · 8 Nein · 1 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinWolfgang Danziger (SPD)Manfred Gausebeck (SPD)Stefanie Averwald (SPD)Wilhelm Beckmann (SPD)Kerstin Brabetz-Quante (SPD)Herbert van Stein (UBG)Thomas Höcker (UBG)Jennifer Mariß (UBG)

EnthaltungLara Reiß (Grüne)

TOP 6.9

97. Änderung des Flächennutzungsplans „Sondergebiet Wind / Beschleunigungsgebiet für Windenergie an Land“ (Offenlagebeschluss)

25:5:1

Vorlage 165/2025/1 · Abstimmung 19:51 Uhr

Beschlussvorschlag

Abwägung aus der frühzeitigen Beteiligung; Planentwurf, Begründung mit Umweltbericht und Gutachten werden öffentlich ausgelegt, die Behörden werden beteiligt.

Ohne Wortmeldungen.

25 Ja · 5 Nein · 1 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinMarco Upmann (CDU)Sebastian Schulz (CDU)Herbert van Stein (UBG)Thomas Höcker (UBG)Jennifer Mariß (UBG)

EnthaltungStefanie Averwald (SPD)

TOP 6.10

Gewerbegebiet „Beisenbusch III“: 91. FNP-Änderung und Bebauungsplan Nr. 168 (Feststellungs- und Satzungsbeschluss)

31:0:0

Vorlage 069/2023/1 · Abstimmung 19:53 Uhr

Beschlussvorschlag

Abwägung, Feststellung der 91. FNP-Änderung und Satzungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 168.

Laut Bürgermeister kann die Vermarktung starten, sobald die Vermessung durch ist und die Grundstücke kalkuliert sind; es gebe erste Interessenten.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 6.11

Baugebiet „Heitbrink II“ (Appelhülsen): 92. FNP-Änderung und Bebauungsplan Nr. 158 (Offenlagebeschluss)

31:0:0

Vorlage 103/2023/1 · Abstimmung 20:01 Uhr

Beschlussvorschlag

Abwägung aus der frühzeitigen Beteiligung; die Entwürfe mit Umweltbericht und Gutachten werden öffentlich ausgelegt.

  1. 19:53

    Arnd RutenbeckCDU

    Die CDU begrüße das Baugebiet in Appelhülsen. Um Konflikten mit dem benachbarten Reitverein vorzubeugen, wünsche sie eine Duldungsverpflichtung in den Kaufverträgen und eine Dienstbarkeit im Grundbuch zugunsten des Vereins; das könne auch später gesondert beantragt werden.

  2. 19:55

    Herbert van SteinUBG

    Die UBG habe dieses Baugebiet schon vor über zehn Jahren beantragt. Eine Dienstbarkeit halte er im jetzigen Planungsstadium für rechtlich bedenklich.

  3. 19:55

    Manfred GausebeckSPD

    Er sei skeptisch, ob man einem Verein per Grundbuch zusichern solle, in der Nähe von Wohnbebauung feiern zu dürfen, und fragte nach den Folgen für die Grundstückspreise.

  4. 19:57

    Helmut WalterFDP

    Hinweise in Kaufverträgen hätten beim Sportverein Grün-Weiß vor Gericht nicht gereicht. Sicherheit gebe es nur über eine Dienstbarkeit im Grundbuch, das unterstütze er.

  5. 19:58

    Michael ThierCDU

    Aus Sicht des Reitvereins: Den Verein gebe es seit 100 Jahren, er investiere und wachse. Es gehe um Sicherheit für den Reitsport.

  6. 19:59

    Sven SchräderGrüne

    Saubere Regelungen seien grundsätzlich gut, dann wisse jeder, worauf er sich einlässt.

  7. 19:59

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Heute werde die Offenlage beschlossen; die Frage der Dienstbarkeit solle später über einen eigenen CDU-Antrag im Ausschuss beraten werden.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 6.12

Rahmenplanung „Gewerbe und Industrie an der B 525“

31:0:0

Vorlage 106/2026 · Abstimmung 20:01 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Rahmenplanung wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 7.1

Bürgeranregung: Zuschuss für die Dorfgemeinschaft Darup zur Bundespreisverleihung „Unser Dorf hat Zukunft“

31:0:0

Vorlage 112/2026 · Abstimmung 20:03 Uhr

Beschlussvorschlag

Geänderte Fassung laut Bürgermeister: Die Dorfgemeinschaft Darup wird bei der Teilnahme an der Bundespreisverleihung am 22.01.2027 in Berlin mit einem einmaligen Zuschuss von 4.500 € unterstützt, vorrangig für Kinder und Jugendliche.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 7.2

Bürgeranregung: Offizielle Zusatzbezeichnung „Golddorf“ für Darup

30:0:1

Vorlage 114/2026 · Abstimmung 20:04 Uhr

Beschlussvorschlag

Geänderte Fassung laut Bürgermeister: Für Darup wird die offizielle Zusatzbezeichnung „Golddorf“ festgelegt, die Genehmigung beim Landesministerium beantragt und danach werden die Ortstafeln angepasst.

Ob dafür auch eine Satzung angepasst werden muss, will die Verwaltung im Nachgang klären.

30 Ja · 0 Nein · 1 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

EnthaltungHeinz Mentrup (CDU)

TOP 7.3

Kulturförderung und Brauchtumspflege (Projektförderung)

31:0:0

Vorlage 105/2026 · Abstimmung 20:04 Uhr

Beschlussvorschlag

Die vom Kulturbeirat empfohlenen Beschlüsse werden umgesetzt.

31 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

angenommen, einstimmig (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

TOP 8.1

Bürgerantrag: Fällung einer Platane (vor dem Restaurant Martini)

19:12:0

Vorlage 115/2026 · Abstimmung 20:24 Uhr

Beschlussvorschlag

Ursprünglich: Der Fällung der Platane als kostengünstigste Variante wird zugestimmt (im Ausschuss ergänzt um eine Ersatzpflanzung). Beschlossen wurde stattdessen der Kompromiss des Bürgermeisters (siehe Ergebnis).

Der Bürgermeister berichtete, die Firma Humberg biete an, das Material für eine Wurzelbrücke zur Verfügung zu stellen und den Einbau zu begleiten; weitere Kosten kämen auf die Gemeinde zu. Sein Kompromissvorschlag: die schädigenden Wurzeln entfernen lassen, vor allem eine dicke Wurzel zwischen Pflaster und Hausfundament, die übrigen Wurzeln prüfen und im Zweifel abhobeln, dann eine Wurzelbrücke und eine neue Oberfläche einbauen, mutmaßlich in weiten Teilen wassergebunden. Weil das Wurzelwerk weit reiche, müsse ein größerer Teil des Pflasters aufgenommen werden, das sei optisch eine deutliche Veränderung. Es gehe um beide Platanen.

  1. 20:06

    Dr. Susanne DiekmannGrüne

    Die Grünen wollten alles tun, um die Platane zu erhalten. Sie hätten sich mit Fachleuten aus dem Gartenbau und mit der Firma Humberg ausgetauscht; das Angebot sei erst am Wochenende zustande gekommen. Die Firma wolle die Baustelle auch für Schulungszwecke dokumentieren. Sie übergab 124 Unterschriften als „Rückenwind aus der Bevölkerung“ für das vom Bürgermeister vorgeschlagene Vorgehen.

  2. 20:09

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Er nehme die Unterschriften an, betonte aber, die Verwaltung wehre sich nicht gegen den Erhalt der Platanen.

  3. 20:10

    Dr. Andrea Quadt-HallmannCDU

    Die CDU habe der Fällung nach sorgfältiger Abwägung zugestimmt. Verkehrssicherheit sei kein Totschlagargument, in der Vergangenheit habe man sich oft für Bäume entschieden. Hier hätten aber die Nachteile überwogen: Schäden am Gebäude, fehlende Barrierefreiheit des Biergartens, Schwierigkeiten für die Betreiber. Durch die Firma Humberg gebe es neue Erkenntnisse, dem wolle man eine Chance geben. Für die Entscheidung brauche die CDU aber zuerst eine Kostenberechnung, welcher Eigenanteil bei der Gemeinde bleibt, vorgestellt im nächsten Umweltausschuss.

  4. 20:12

    Sven SchräderGrüne

    Auch die Fällung müsse dann finanziell bewertet werden, denn auch danach müsse das Pflaster neu gemacht werden.

  5. 20:12

    Dirk MannwaldCDU

    Die Betreiberfamilie der Gaststätte habe ein berechtigtes Interesse, ihr Geschäft weiter zu betreiben; der barrierefreie Zugang und die Außengastronomie müssten möglich sein. Wenn beides zusammen funktioniere, könne man unter den von Frau Quadt-Hallmann genannten Bedingungen zustimmen.

  6. 20:13

    Manfred GausebeckSPD

    Er freue sich über den Lösungsvorschlag; eine Fällung wegen aus seiner Sicht kleiner Unebenheiten hätte einen Präzedenzfall geschaffen. In der Vorlage habe es geheißen, die Kosten trage das Budget für Grünpflege, deshalb brauche es keine aufwendigen Kostenvergleiche.

  7. 20:14

    Dr. Susanne DiekmannGrüne

    Franz Humberg habe Exemplare seines Katalogs zur Verfügung gestellt, unter anderem mit Wurzelbrücken, zum Hineinsehen. Ihnen sei von mehreren Seiten zugetragen worden, dass inzwischen auch die Betreiberfamilie den Baum gern erhalten möchte. Sie hoffe auf eine Lösung, die allen gerecht wird.

  8. 20:14

    Marco UpmannCDU

    Wurzelbrücken im Bestand seien aus seiner Erfahrung teuer und nicht aus dem laufenden Budget zu decken. Vorher brauche es eine Kostenschätzung.

  9. 20:15

    Herbert van SteinUBG

    Er finde es interessant, wie emotional über so ein Thema gesprochen werde. Der Ausschuss habe sich für eine Lösung entschieden; jetzt gebe es den Vorschlag der Firma Humberg, dem man zustimmen könne.

  10. 20:16

    Dr. Martin GeukingFDP

    Die FDP habe im Ausschuss der Fällung zugestimmt, danach aber Zweifel gehabt und sei froh über die Alternative. Er fragte, ob für eine Vergleichsrechnung noch Zeit sei.

  11. 20:16

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Mit Kostenberechnung und Ausschuss könne frühestens im Dezember beschlossen und erst 2027 mit neuen Haushaltsmitteln umgesetzt werden. Er plädierte dafür, jetzt mit den verbleibenden Mitteln des laufenden Jahres zu handeln.

  12. 20:18

    Michael ThierCDU

    Frage, ob man nicht eine Kostenschätzung machen und dafür eine Rückstellung für das nächste Jahr bilden könne. Der Kämmerer hielt das für möglich, wolle es aber prüfen; auch eine Rückstellung müsse aus dem Budget gedeckt sein.

  13. 20:19

    Sven SchräderGrüne

    Er meinte, eine solche Rückstellung müsse innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden. Der Kämmerer entgegnete, in der Kommunalhaushaltsverordnung gebe es keine solche Frist.

  14. 20:20

    Paul BergmannGrüne

    Eine Fällung des vitalen Baums schaffe einen Präzedenzfall, dann kämen auch die Nachbarbäume in Frage. Mit wassergebundenen Decken habe man früher gute Erfahrungen gemacht. Wenn ein Nottulner Unternehmen zusage, den Großteil der Kosten zu übernehmen, solle man es machen.

  15. 20:21

    Helmut WalterFDP

    Frage: Wenn die Vorlage von der „kostengünstigsten Variante“ spricht, müssten Kosten doch gegenübergestellt worden sein. Der Bürgermeister konnte das spontan nicht beantworten und fragte zurück, ob man das Überleben der beiden Platanen ernsthaft von den Kosten abhängig machen wolle.

  16. 20:22

    Sven SchräderGrüne

    Man müsse auch den Wert des erhaltenen Baums einbeziehen, es sei keine reine Kostenentscheidung.

  17. 20:23

    Herbert van SteinUBG

    Wenn er morgen auf der Baustelle erzähle, wie lange hier über eine Platane gesprochen wurde, während im nichtöffentlichen Teil über eine größere Summe beraten worden sei, sei das nicht verhältnismäßig; das Thema sei sehr emotional.

19 Ja · 12 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinDr. Andrea Quadt-Hallmann (CDU)Hartmut Rulle (CDU)Marco Upmann (CDU)Christina Schulze Bisping (CDU)Arnd Rutenbeck (CDU)Dirk Mannwald (CDU)Morten Steimann (CDU)Bernd Gerding (CDU)Michael Thier (CDU)Martin Seifert (CDU)Sebastian Schulz (CDU)Heinz Mentrup (CDU)

Beschlossen: Die Verwaltung wird beauftragt, erstens an den Platanen vor dem Martini zu prüfen, welche Wurzeln entfernt werden müssen, damit das Gebäude nicht geschädigt wird, zweitens die Wurzelbrücken der Firma Humberg einzubauen und drittens eine neue Oberfläche herzustellen. Ja stimmten Grüne, SPD, UBG, FDP, der Bürgermeister sowie Susanne Strätker und Gero Schwan (CDU). Über den CDU-Antrag (zuerst Kostenberechnung) wurde danach nicht mehr abgestimmt.

TOP 8.2

Poller: Antrag der Grünen (Weg Buckenkamp/Hagenstraße), gemeinsam beraten mit 8.3

28:1:1

Vorlage 117/2026 · Abstimmung 20:28 Uhr

Beschlussvorschlag

Neu formuliert in der Sitzung: Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Straßenverkehrsbehörde unter Beteiligung der Kommunalpolitik adäquate Lösungen zu den nach der Ausschusssitzung von der Politik eingereichten Standorten zu erarbeiten.

  1. 20:25

    Dr. Martin GeukingFDP

    Im Ausschuss sei man zu einem Ergebnis gekommen, mit dem alle leben könnten.

  2. 20:26

    Dr. Andrea Quadt-HallmannCDU

    Im Ausschuss sei vereinbart worden, Vor-Ort-Termine mit Beteiligung der Kommunalpolitik zu machen; das fehle im Beschlussvorschlag.

  3. 20:26

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Er sei gespannt, ob Straßenverkehrsbehörde und Kreispolizeibehörde sich darauf einlassen.

  4. 20:27

    Sven SchräderGrüne

    Ob der Vor-Ort-Termin zwingend in den Beschluss müsse; die Kommunalpolitik entscheide am Ende ohnehin nicht.

  5. 20:27

    Dr. Susanne DiekmannGrüne

    Die beiden beantragten Fälle, Buckenkamp und Schapdetten, müssten enthalten sein. Laut Bürgermeister gelten sie als gemeldet, auch spätere Meldungen würden berücksichtigt.

28 Ja · 1 Nein · 1 Enth.

angenommen, mehrheitlich (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinWolfgang Danziger (SPD)

EnthaltungDr. Dietmar Thönnes (Bürgermeister)

Keine StimmePaul Bergmann (Grüne, kurz nicht am Platz)

TOP 8.3

Poller: Eilantrag der FDP (Eschkamp/Pfarrer-Wesselinck-Straße, Schapdetten)

28:1:1

Vorlage 133/2026 · Abstimmung 20:29 Uhr

Beschlussvorschlag

Derselbe neu formulierte Beschlussvorschlag wie bei 8.2, formal ein zweites Mal abgestimmt.

28 Ja · 1 Nein · 1 Enth.

angenommen, mehrheitlich (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinWolfgang Danziger (SPD)

EnthaltungDr. Dietmar Thönnes (Bürgermeister)

Keine StimmePaul Bergmann (Grüne, kurz nicht am Platz)

TOP 8.4

Entsiegelung gemeindeeigener Flächen (Antrag der Grünen): ursprünglicher Antrag

12:18:0

Vorlage 124/2026 · Abstimmung 20:37 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung soll bei allen Straßen- und Tiefbaumaßnahmen versickerungsfähige Ausführung prüfen, in allen Ortsteilen größere Flächen (z. B. Parkplätze, Schulhöfe) umgestalten, Fördermittel einwerben und Bürgerschaft und Unternehmen zur Reduzierung von Versiegelung bewegen.

  1. 20:29

    Dr. Susanne DiekmannGrüne

    Wegen Wasserknappheit müsse Niederschlag im Gelände bleiben. Den geänderten Vorschlag, Entsiegelung im Klimafolgenanpassungskonzept zu berücksichtigen, das in drei Jahren vorliegen soll, nannte sie „ein Scherz“; sie bat um Abstimmung über den ursprünglichen Antrag.

  2. 20:33

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Die Verwaltung sei beim Thema schon aktiv, etwa bei einer Initiative des Gymnasiums, einen Teil seiner Fläche zu entsiegeln.

  3. 20:34

    Arnd RutenbeckCDU

    Die CDU habe beantragt, den Schulhof der Grundschule Appelhülsen über das Landesprogramm „coole Schulhöfe“ zu entsiegeln und zu verschatten.

  4. 20:36

    Herbert van SteinUBG

    Die Eingangsinsel im Neubaugebiet Lerchenhain sei erst kürzlich asphaltiert worden, da hätte man anders bauen können.

12 Ja · 18 Nein · 0 Enth.

abgelehnt, mehrheitlich (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

JaDr. Susanne Diekmann (Grüne)Richard Dammann (Grüne)Lara Reiß (Grüne)Paul Bergmann (Grüne)Sven Schräder (Grüne)Wolfgang Danziger (SPD)Manfred Gausebeck (SPD)Stefanie Averwald (SPD)Wilhelm Beckmann (SPD)Kerstin Brabetz-Quante (SPD)Jennifer Mariß (UBG)Helmut Walter (FDP)

Keine StimmeSandra Johann (Grüne, kurz nicht am Platz)

Nein stimmten CDU, Herbert van Stein und Thomas Höcker (UBG), Dr. Martin Geuking (FDP) und der Bürgermeister.

TOP 8.4b

Entsiegelung: geänderter Beschlussvorschlag

22:4:4

Vorlage 124/2026 · Abstimmung 20:38 Uhr

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Neuaufstellung des Klimafolgenkonzeptes bei Neubaumaßnahmen eine Entsiegelung besonders zu beachten.

22 Ja · 4 Nein · 4 Enth.

angenommen, mehrheitlich (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinMarco Upmann (CDU)Bernd Gerding (CDU)Stefanie Averwald (SPD)Jennifer Mariß (UBG)

EnthaltungDr. Susanne Diekmann (Grüne)Richard Dammann (Grüne)Lara Reiß (Grüne)Sven Schräder (Grüne)

Keine StimmeSandra Johann (Grüne, kurz nicht am Platz)

TOP 8.5

Beitritt zum Regionalpakt Hochwasserschutz Emscher-Lippe

30:1:0

Vorlage 125/2026 · Abstimmung 20:39 Uhr

Beschlussvorschlag

Dem Beitritt der Gemeinde Nottuln zum Regionalpakt Hochwasserschutz für die Region Emscher-Lippe wird zugestimmt.

30 Ja · 1 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinChristina Schulze Bisping (CDU)

TOP 8.6

Bürgerförderung: Restmittel „Balkonkraftwerke“ für Mobilität

30:1:0

Vorlage 074/2022/3 · Abstimmung 20:39 Uhr

Beschlussvorschlag

Bleiben im Förderbereich Balkonkraftwerke Ende 2026 Restmittel, werden sie für bereits vorliegende Anträge im Bereich Mobilität eingesetzt.

30 Ja · 1 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (31 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinHeinz Mentrup (CDU)

TOP 8.7

Hochwasserschutz in Appelhülsen durch Stever-Renaturierung (Umsetzungsbeschluss)

29:1:0

Vorlage 009/2023/3 · Abstimmung 20:44 Uhr

Beschlussvorschlag

Ergänzt in der Sitzung: Die WBC wird beauftragt, die Entwurfsplanung zur Genehmigungsreife zu bringen und die Maßnahme umzusetzen. Eine elektronische Fernsteuerung des Streichwehrs soll bei den Planungen berücksichtigt werden.

  1. 20:40

    Dr. Dietmar ThönnesBürgermeister

    Statt in zwei Bauabschnitten werde nun das ganze Stück zwischen Bahndamm und Autobahn in einer Maßnahme gebaut, hoch gefördert. Das sei „ein richtig großer Wurf“.

  2. 20:41

    Arnd RutenbeckCDU

    Lob für die Umsetzung. Die CDU beantragte als Ergänzung eine elektronische Fernsteuerung des Streichwehrs; eine erste Schätzung liege im mittleren vierstelligen Bereich.

  3. 20:43

    Wolfgang DanzigerSPD

    Die SPD begrüße das sehr. Auf der anderen Seite von Appelhülsen fließe Wasser verrohrt auf den Bahndamm zu, dort brauche es einen zweiten Schritt.

29 Ja · 1 Nein · 0 Enth.

angenommen, mehrheitlich (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

NeinHerbert van Stein (UBG)

Keine StimmeKerstin Brabetz-Quante (SPD, kurz nicht am Platz)

TOP 9

Einbringung des 1. Nachtragshaushalts 2026

30:0:0

Vorlage 134/2026 · Abstimmung 20:47 Uhr

Beschlussvorschlag

Der Entwurf der 1. Nachtragshaushaltssatzung 2026 wird zur Vorbereitung der Beschlussfassung an den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

Laut Bürgermeister wurde der Nachtrag nötig, weil sich Einnahmen durch verzögerte Bauleitplanung und Vermarktung in diesem Jahr nicht mehr realisieren lassen.

  1. 20:44

    Wolfgang DanzigerSPD

    Er bat um eine Entscheidungshilfe für den HFA, welche Maßnahmen dieses Jahr nicht mehr umgesetzt werden. So wie es aussehe, nehme man Kredite für entgangene Einnahmen auf; eher müsse man Investitionen reduzieren.

  2. 20:46

    Dominik BomholtKämmerer

    Die Kreditermächtigung ergebe sich rechnerisch aus dem negativen Investitionssaldo; Darlehen würden so spät wie möglich und nur im nötigen Umfang aufgenommen. Investitionen jetzt noch zu kürzen, sei so spät im Jahr kaum möglich; die Einnahmen folgten im nächsten Jahr. Für den HFA werde eine Investitionsübersicht vorbereitet.

30 Ja · 0 Nein · 0 Enth.

verwiesen, ohne Gegenstimme (30 von 31 Anwesenden abgestimmt)

Keine StimmeHeinz Mentrup (CDU, kurz nicht am Platz)

TOP 10

Verschiedenes

Der öffentliche Teil endete gegen 20:49 Uhr, danach ging es nichtöffentlich weiter.

  1. 20:47

    Arnd RutenbeckCDU

    Dank der CDU an die Verwaltung für die Vorbereitung der langen Tagesordnung.

So ist dieser Bericht entstanden

Grundlage ist der öffentliche Livestream der Gemeinde. Ein Skript hat ihn auf meinem PC mitgeschnitten, nur für diese Auswertung. Das Video veröffentliche ich nicht.

Den Ton hat die Open-Source-Spracherkennung Whisper (Modell large-v3) lokal auf meinem Rechner in Text umgewandelt, ohne Cloud-Dienst. Die Abstimmungsergebnisse stammen aus der namentlichen Abstimmungsanzeige, die im Stream eingeblendet wird. Ein Skript erkennt diese Anzeige automatisch und sichert jeweils das Endergebnis.

Tagesordnung, Vorlagen und Beschlussvorschläge kommen aus dem Ratsinformationssystem der Gemeinde. Die Zusammenfassung ist KI-gestützt erstellt (Claude) und von mir gegen Aufnahme und Transkript geprüft. Wörtliche Zitate stehen in Anführungszeichen, alles andere ist sinngemäß wiedergegeben.

Was das kostet

Transkriptionca. 2 Cent StromDie Spracherkennung Whisper (Open Source, MIT-Lizenz) läuft lokal auf meinem PC mit Grafikkarte. Für die gut 100 Minuten des öffentlichen Teils brauchte sie zusammen mit der Auswertung der Abstimmungsbilder knapp 10 Minuten Rechenzeit, das sind ein paar Cent Strom. Über eine API, etwa bei OpenAI, kostet das laut Preisliste je nach Modell 0,3 bis 0,6 US-Cent pro Minute, für diese Sitzung also etwa 30 bis 65 US-Cent.
KI-Zusammenfassung0 € (API ca. 1-3 $)Ich nutze ein bestehendes KI-Abo, ohne Extrakosten pro Sitzung. Über die API abgerechnet wären es nach meiner Schätzung etwa 1 bis 3 US-Dollar pro Sitzung.
Prüfung1-2 StundenMeine eigene Zeit: einmaliges Einrichten der Abläufe und das Gegenprüfen dieses ersten Berichts, zusammen etwa 1 bis 2 Stunden. Bei weiteren Sitzungen ist es deutlich weniger, weil die Abläufe dann stehen.

Anwesenheit

Laut Abstimmungsanzeige im Stream waren zu Beginn 30 Stimmberechtigte anwesend, ab TOP 4.1 31 (Marco Upmann kam hinzu). Auf der Anzeige nicht aufgeführt waren Heiner Dallmann (CDU), Norbert Gosekuhl (CDU) und Peter Holtrup (SPD). Bei einzelnen späteren Abstimmungen war jemand kurz nicht am Platz, das steht jeweils beim Ergebnis.

Darf ich das?

Meine Einschätzung, keine Rechtsberatung:

Die Sitzungen des Rates sind öffentlich (§ 48 Abs. 2 GO NRW). Über öffentliche Sitzungen darf jede und jeder berichten, so wie es auch die Zeitung tut.

Reden, die bei öffentlichen Verhandlungen vor kommunalen Organen gehalten werden, dürfen nach § 48 Abs. 1 Nr. 2 UrhG vervielfältigt, verbreitet und öffentlich wiedergegeben werden. Wörtliche Zitate aus der Sitzung sind damit gedeckt.

Video und Ton veröffentliche ich nicht. Film- und Tonaufnahmen von Ratsmitgliedern mit dem Ziel der Veröffentlichung sind nur zulässig, soweit die Hauptsatzung das bestimmt (§ 48 Abs. 4 GO NRW). Die Hauptsatzung der Gemeinde Nottuln erlaubt das in § 11 Abs. 3 nur für die Direktübertragung durch die Gemeinde. Meine Aufnahme dient nur als Arbeitsgrundlage für diesen Bericht und wird nicht weitergegeben.

Namentlich nenne ich Ratsmitglieder und Mitarbeitende der Verwaltung, die in öffentlicher Sitzung in ihrer Funktion sprechen oder abstimmen. Wer wie abgestimmt hat, zeigt die Gemeinde selbst namentlich im öffentlichen Livestream. Bürgerinnen und Bürger, die sich etwa in einer Fragestunde äußern, nenne ich nicht namentlich.

Datenschutz: Die Öffentlichkeit hat ein berechtigtes Interesse daran, wer in einer öffentlichen Ratssitzung was gesagt und wie abgestimmt hat (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wie jemand abstimmt, zählt als politische Meinung und ist besonders geschützt. Die Ratsmitglieder haben es aber selbst in öffentlicher Sitzung öffentlich gemacht, und die Gemeinde blendet es namentlich im Livestream ein (Art. 9 Abs. 2 lit. e DSGVO). Die Spracherkennung läuft auf meinem eigenen Rechner. Für die Zusammenfassung nutze ich Claude von Anthropic; dabei gehen Teile des Transkripts an Anthropic, auch auf Server in den USA. Die Nutzung für das Training von KI-Modellen habe ich abgeschaltet. Aufnahme und Transkript lösche ich, sobald die offizielle Niederschrift veröffentlicht ist und ich den Bericht damit abgeglichen habe. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Die Abstimmungsbilder zeige ich als Beleg für die Ergebnisse (Zitat, § 51 UrhG) mit Quellenangabe. Es ist nur die eingeblendete Abstimmungsanzeige zu sehen, keine Personen. Auf Wunsch der Gemeinde nehme ich sie heraus.

Wer sich falsch wiedergegeben sieht, kann mir das über die Hinweis-Knöpfe auf dieser Seite schreiben. Ich korrigiere es dann.

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